Wilhelm Busch - Zitate, Reime und Sprüche


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Wilhelm Busch - Zitate, Reime und Sprüche

Einer der einflussreichsten deutschen Dichter und Zeichner war ohne Frage Wilhelm Busch. Noch heute wird Wilhelm Busch viel zitiert. Einige seiner Zitate, Sprüche, Reime und Bildergeschichten stellen wir hier vor.


Die herausragendsten Werke von Wilhelm Busch

Einige herausragende Werke von Wilhelm Busch möchten wir hier kurz vorstellen.

Max und Moriz

1865 wurde die erste Bildergeschichte von Wilhelm Busch veröffentlicht, diese wurde auch gleich zu seinem größten Erfolg. Das Kinderbuch “Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen” gehört zu den meistverkauften Kinderbüchern, welche in 300 Sprachen und Dialekte übersetzt wurde. Nachdem die beiden Lausbuben Max und Moritz kurz vorgestellt werden, folgt die Erzählung ihrer sieben Streiche, welche sie den Dorfbewohnern spielen.

Hans Huckebein der Unglücksrabe

In “Hans Huckebein der Unglücksrabe” geht es um einen bösen Unglücksraben. Darin geht es um einen echten Pechvogel, welcher von einem Knaben Fritz mit nach Hause gebracht wird und den gesamten Haushalt von der Tante durcheinander bringt. Schließlich verendet der Vogel, da er sich im Strickzeug verheddert und sich schließlich selbst stranguliert.

Die fromme Helene

In der Satire “Die fromme Helene” wird die religiöse Heuchelei und zwielichtige Bürgermoral thematisiert. Darin verarbeitet Busch seine persönlichen Erlebnisse in Frankfurt. Darin wird die Heirat Helenes mit einem reichen Mann beschrieben, nach einer Wallfahrt bringt Helene Zwillinge zur Welt, welche dem Gatten in keinster Weise ähnlich sehen.

Fipps der Affe

Mit Witz und Charme wird in “Fipps der Affe” die tragische Lebensgeschichte des Affen Fipps aus Afrika erzählt. Es ist eine leicht leserliche, jedoch auch eine emotional anspruchsvolle Geschich. Fipps spielt den Bewohnern viele Streiche, bis er am Ende von einem Bauern erschossen wird.

Der Geburtstag oder die Partikularisten

In der 1873 erschienenen Bildergeschichte “Der Geburtstag oder die Partikularisten” geht es um Dörfler, die dem König zum Geburtstag ein Geschenk machen wollen und ihn dabei überlisten wollen, um eigene Machtansprüche zu stellen.

Maus und Molli

Die schöne Bildergeschichte ”Maus und Molli” (Mädelgeschichte in sieben Streichen), welche eine Nachahmung von Wilhelm Buschs “Max und Moritz” darstellt, ist im Münchner Braun & Schneider Verlag erschienen. Textlich wurde das Werk von Wilhelm Herbert überarbeitet, die Bilder stammen von Carl Storch. Inhaltlich geht es um zwei unerzogene Mädchen, die sieben Streiche spielen und zuletzt von einem Haifischpaar geschluckt werden.

Wilhelm Busch Steckbrief

15. April 1832 - Wilhelm Busch wird in Wiedensahl bei Hannover geboren

1841 - Busch erhält Privatunterricht von seinem Onkel in Göttigen

1847 - Ein Maschinenbaustudium beginnt Busch auf Wunsch seines Vaters

1851 - Busch wechselt aufgrund seiner Fähigkeiten und Begabung an die Kustakademie in Düsseldorf

1852 - Ein weiterer Wechsel an die Kunstakademie in Antwerpen, wo Busch die Holländischen Meister studiert

1853 - Busch beendet in München sein Studium. Danach veröffentlicht er Zeichnungen und Gedichte für eine Zeitschrift. 

1865 - Die erste Bildergeschichte “Max und Moritz” wird, nach langem Zögern, ein Riesenerfolg.

1868 - Busch geht nach Frankfurt zu seinem Bruder Otto. Dort befasst er sich mit den Werken von Schopenhauer.

1878 - Die Rückkehr nach Wiedensahl folgt, nachdem der Mann seiner Schwester stirbt. Er übernimmt die Vaterrolle für seine drei Neffen.

1898 - Nach dem Umzug nach Mechtshausen am Harz verfasst Busch seine letzten Werke und Gedichte

9. Januar 1908 - Wilhelm Busch stirbt mit 75 Jahren in Mechtshausen. Ein Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover ist nach ihm benannt worden und kann dort besichtigt werden.

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Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.

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175
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

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4481
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

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2143
Es ist das Osterfest alljährlich, für den Hasen recht beschwerlich.

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9798
Das Schönste aber hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werden.

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175
Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

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178
Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man läßt.

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178
Um Neid ist keiner zu beneiden.

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175
Schein und Sein Mein Kind, es sind allhier die Dinge, Gleichwohl, ob große, ob geringe, Im wesentlichen so verpackt, Daß man sie nicht wie Nüsse knackt. Wie wolltest du dich unterwinden, Kurzweg die Menschen zu ergründen. Du kennst sie nur von außenwärts. Du siehst die Weste, nicht das Herz.

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178
Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in ungezogenen Kindern.

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175
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen. Drum lebe mäßig, denke klug, wer nichts gebraucht, der hat genug.

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175
Einszweidrei, im Sauseschritt Läuft die Zeit; wir laufen mit. –

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176
Ein böses Wort läuft bis ans Ende der Welt.

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178
Wenn mir aber was nicht lieb, Weg damit! ist mein Prinzip.

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171
Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken: Schenkt sie uns einen Sommertag, schenkt sie uns auch Mücken. (Wilhelm Busch)

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817
Aus: Max und Moriz Also lautet ein Beschluss: Das der Mensch was lernen muss. Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh. Nicht allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen. Nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen. Sondern auch der Weisheit Lehren muss man mit Vergnügen hören. (Wilhelm Busch)

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930
Zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder. (Wilhelm Busch)

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678
Hätt einer auch fast mehr Verstand als die drei Weisen aus Morgenland und ließe sich dünken, er wär wohl nie, dem Sternlein nachgereist wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt, fällt auch auf sein verständig Gesicht, er mag es merken oder nicht, ein freundlicher Strahl: Des Wundersternes von dazumal. Wilhelm Busch

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29471
Früh zeigte er seine Energie, indem er außdermaßen schrie; denn früh belehrt ihn die Erfahrung, sobald er schrie, bekam er Nahrung. (Wilhelm Busch)

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